Radio (hhyds)

HipHop you don’t stop – Edutainment on Air

Seit 1999 gestalte ich eine Radiosendung die derzeit alle 2 Wochen, Freitag Abends von 20 bis 23 Uhr ausgestraht wird.
Zu empfangen ist die Sendung über DAB+, Kabel und UKW im Werra-Meissner Kreis und natürlich auch über einen Internet-Stream.
Es handelt sich allerdings nicht um Internet-Radio sondern einen real existierenden Sender mit Radaktionen, mehreren Studios und einem aktiven Trägervereien und einer „richtigen“ Lizenz.

Gelegentlich gibt es auch einen LiveStream auf Facebook oder Twitch zu sehen, dies dann meist spontan wenn ich wieder mal einen Mix für die Sendung produziere.


Der Sender

Rundfunk Meissner (RFM) ist ein freies, nichtkommerzielles Lokalradio (NKL). Frei heißt: Hier kann jeder Radio machen – Themen und Musikstil stehen den Moderatoren und Redakteuren frei. Nichtkommerziell heißt: Im laufenden Radioprogramm gibt es keine Werbung. Damit ist RFM frei von Abhängigkeiten und Proporz. Wichtig sind daher nicht die Einschaltquoten, sondern die Radiomacher und ihre individuellen Moderationen.

In Hessen sollen NKLs seit ihrer Einführung 1994 eine Alternative zu den öffentlich-rechtlichen und den privaten Radiostationen bieten. In Eschwege entstand die Idee zu einem eigenen Radio fast zeitgleich. Damals beantragte der Arbeitskreis Open Flair bei der zuständigen Behörde, der Landesmedienanstalt Hessen (LPR), speziell für das Festival ein Veranstaltungsradio. Aus der ursprünglichen Projektgruppe entstand ein Jahr später ein eigener Verein: Rundfunk Meissner e.V. – das freie Lokalradio für den Werra-Meißner-Kreis. Finanziert wird RFM von der LPR Hessen, über Mitgliedsbeiträge und über Spenden.

Auszug aus rundfunk-meissner.org


Die Sendung

Das Format

Da die Sendung, siehe Historie (unten), als Live Sendung konzipiert war und dies auch am einfachsten umzusetzen ist, ist sie nach wie vor als solche Aufgebaut.
Ich nehme die Sendung zwar vor der Ausstrahung auf und stelle sie RFM dann elektronisch zu Verfügung, aber trotzdem gibt es 3 Stunden DJ Live Mix, unterbochen von mehr oder weniger Moderation sowie Beiträgen oder Mixtapes aus meinem Fundus auf die Ohren.
HHYDS ist und bleibt damit im kern ein Live Format.
Mit drei Stunden Dauer ist die Sendung ein richtiger „Klotz“ und wäre, wenn sie vollständig vorgeplant und redaktionell aufgebaut wäre, für mich auch gar nicht umsetzbar.

Inhalt

Der Name der Sendung ist Programm. Es dreht sich alles um HipHop, und zwar im Kern um HipHop der so genannten „Golden Era“, also aus den 90er Jahren.

Allerdings spiele ich nicht ausschließlich HipHop, sondern versuche, dem Untertitel der Sendung Rechnung tragend, auch immer links und rechts des HipHop Musik, Kunst und Meinung zu präsentieren.
Oft gibt es daher musikalisch zum Beispiel Ausflüge in Richtung Disco oder (Electro) Funk.

In den Moderationen dreht es sich dann entweder um die Küsntler, deren Musik ich spiele oder aber um einen Meinungskontext der sich mit der Musik verbindet.
Meist moderiere ich „frei Schnauze“, also ohne große Vorbereitung.

Gäste

Gelegentlich gab und gibt es Gäste in der Sendung.
Sei es, dass ich anderen DJs die Möglichkeit gebe Ihre Mixe / Mixtapes zu spielen.
Auch Interviews oder Gastauftritte sind gelegentlich Bestandteil der Sendung.

Inhalt

  • 70s Disco
  • 80s OldSchool HipHop
  • Funk und NuSkool
  • 90s GoldenEra HipHop
  • Deutschrap
  • Themenböcke zu Künstlern oder einzelnen Stilrichtungen
  • Mixtapes
  • Intervies

Gäste

zum Besipiel:

  • DJ Ray D (live im Studio)
  • DJ Blackskin (live im Studio)
  • MC Rene (live im Studio)
  • Curse (exklusives Interview und Live Mitschnitt)
  • Afrob, Samy Deluxe, MB1000, Spax, DJ Epps, DJ Spinbad, Fiva MC, Scopeman, Jeru the Damaja, (Interviews und Live Mitschitte)


Die Historie

Im Januar 1999 kamen ein paar Jugendliche des Jugendzentrums „Alte Tankstelle“ in Eschwege auf mich zu, mit der Idee eine HipHop Radiosendung machen zu wollen.
Der Sender war 1998 gegründet worden und der seinerzeit im Jugenzentrum tätige Sozialarbeiter (Jörn Engler) brachte die Truppe auf die Idee sich mit der Sache auseinander zu setzen.
Da ich die umfangreichste Musiksammlung und auch Erfahrung als DJ hatte, wurde ich also angesprochen ob ich nicht unterstützen wollte und natürlich wollte ich.
Gemeinsam wurde man beim Sender vorstellig und besprach mit der Musikredaktion die Idee.
Die ursprüngliche Idee war, eine Sendung von einer Stunde gemeinsam live zu machen und die Idee kam gut bei der Redaktion an.

Am 03 Februar 1999, ein Dienstag, um 18 Uhr war es so weit. Gut zwei Wochen lang hatten wir an Musikauswahl und Moderationen gefeilt und ordentlich Werbung bei allen Freunden gemacht.
Bei Sendung dabei waren:
Jean Hanna, Basel Nessan, Poli Olenga, Paul Kwiatkowski und ich selbst.

Offensichtlich kam die endung gut an und die Musikredakteure des Senders boten uns einen regelmäsigen Sendeplatz an.
Im ersten halben Jahr waren noch die meisten Mitglieder der ursprünglichen Gruppe mit dabei, aber da sie nie vor hatten eine regelmäsige Sendung zu machen, verlissen sie einer nach dem andren das Team und seit Juli 1999 gestalte ich die Sendung vollständig allein.