Rap & Poetry

Ausdruck meiner Gedanken- und Meinungswelt

Ich schreibe bereits seit meiner Jugend Gedichte – anfangs natürlich richtig peinliche und schnulzige Dinger, eben klassische Schülerpoesie.
Inzwischen ist daraus Poetry geworden, und auch Kurzgeschichten sind dazugekommen. Das geschriebene und bewusst gesprochene Wort war und ist für mich ein wichtiges Ausdrucksmittel.

Als ich Ende der 80er Jahre mit der Hip-Hop-Kultur in Berührung kam, war der Weg zum Rap nicht weit. Ich begann zunächst auf Englisch, ab Mitte der 90er Jahre dann auch auf Deutsch zu rappen. Meist war ich als Freestyle-Rapper auf unzähligen Jams unterwegs.
Eine gesunde, weil freundschaftliche Rivalität verband mich mit der 34128 Posse aus Kassel/Fritzlar. Heute noch legendär sind zum Beispiel die 1001-MC-Jams in Fritzlar, die Sessions in der Kasseler Fruchtbar oder in Hann. Münden im „Kasten“.
Später folgte eine endlose Reihe von Freestyle- und Poetry-Slams in Marburg, Gießen und Frankfurt. Und natürlich die Partys in der Region von Mühlhausen bis Erfurt – besonders erinnerungswürdig sind hier die Freestyle-Sessions im alten Bordell in Menteroda.
Ich definiere mich relativ klar als Storyteller/Conscious Rapper, aber ich habe auch die ein oder andere Punchline parat.
Auch wenn meine aktive Bühnenzeit nun schon eine gewisse Zeit zurück liegt, so gibt es doch ab und an noch „Lebenszeichen“ von mir.




von Elefanten und Sternen [2021]

In einem Poetry und SpokenWord Workshop im April 2021 entstanden, unter Leitung des aus Hannover stammenden Hip-Hop Künstlers Spax, mit diversen Teilnehmern Texte, die Innerstes nach außen kehren und ein Bild der Dinge schufen, die den beteiligten Wortakrobaten zu diesem Zeitpunkt, nach einem Jahr Pandemie und freiwilligem social distancing, in den Köpfen waren. Dies war triviales wie hochemotionales, subtiles wie profanes, zeitloses wie aktuelles…

Mein Beitrag ist der Text „von Elefanten und Sternen“, der in dem Video ab 9:26 zu sehen ist.